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	<title>Kommentare für </title>
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	<description>Die-Plattform.ch - Kultur, Politik und Gesellschaft vom Verein la résistance de la raison</description>
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		<title>Kommentar zu Die ewige Mär des «ewigen» Wachstums von Thomi</title>
		<link>http://www.die-plattform.ch/2013/03/die-ewige-mar-des-ewigen-wachstums/#comment-132829</link>
		<dc:creator>Thomi</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Mar 2013 16:23:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Teilweise Dito!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Teilweise Dito!</p>
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		<title>Kommentar zu Die ewige Mär des «ewigen» Wachstums von Sämi</title>
		<link>http://www.die-plattform.ch/2013/03/die-ewige-mar-des-ewigen-wachstums/#comment-132511</link>
		<dc:creator>Sämi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 13:26:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Klar soll die Welt nicht nur von Technokraten erklärt werden, diese ist sowieso bei weitem zu komplex als dass sie verstanden werden könnte, und dabei verweise ich gerne auf homo faber, der homo technocratus, eine weitere Allegorie auf den technik- und fortschrittsbesessenen Menschen, nicht unähnlich dem homo oeconomicus, der grossartig an der realen Welt scheitert.
Doch den stammtisch-parole-anmutenden Informationsgehalt soll und muss bemängelt werden und darf nicht gar etwa als Stärke des Artikels bezeichnet werden. &quot;Die Zeit&quot; ist kein Käseblatt und eine journalistisch foundierte, nicht einmal ökonomisch fundierte, Analyse eines solchen Themas kann erwartet werden. 
Anprangern darf man, soll und muss man, jedoch nicht in einer solch undifferenzierten Weise, denn Wachstum, Produktion, Konsum sind nicht per se schlecht, wohl aber partielle Konsequenzen derer, wie bspw. Umweltverschmutzung, Ausbeutung etc. Es sind also viel mehr die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu ändern, was zwar ideologisch angehaucht ist, jedoch nicht ganz so utopisch, wie auf Venunft zu setzen. Die Stereotypen, Modelle des Menschen um den Menschen zu beschreiben, ändern sich, der Mensch bleibt aber derselbe. 
Die einzige Chance ist die Erkenntis, dass der Mensch sich selber ein Korsett von Rahmenbedingungen schnürt, die ihn in seiner Freiheit zwar einschränkt und deshalb gleichzeitig die Konsequenzen dieser eingeschränkten Freiheiten verhindert. Dass dieser Prozess ein steiniger ist, ist wohl unbestritten...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klar soll die Welt nicht nur von Technokraten erklärt werden, diese ist sowieso bei weitem zu komplex als dass sie verstanden werden könnte, und dabei verweise ich gerne auf homo faber, der homo technocratus, eine weitere Allegorie auf den technik- und fortschrittsbesessenen Menschen, nicht unähnlich dem homo oeconomicus, der grossartig an der realen Welt scheitert.<br />
Doch den stammtisch-parole-anmutenden Informationsgehalt soll und muss bemängelt werden und darf nicht gar etwa als Stärke des Artikels bezeichnet werden. &#8220;Die Zeit&#8221; ist kein Käseblatt und eine journalistisch foundierte, nicht einmal ökonomisch fundierte, Analyse eines solchen Themas kann erwartet werden.<br />
Anprangern darf man, soll und muss man, jedoch nicht in einer solch undifferenzierten Weise, denn Wachstum, Produktion, Konsum sind nicht per se schlecht, wohl aber partielle Konsequenzen derer, wie bspw. Umweltverschmutzung, Ausbeutung etc. Es sind also viel mehr die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu ändern, was zwar ideologisch angehaucht ist, jedoch nicht ganz so utopisch, wie auf Venunft zu setzen. Die Stereotypen, Modelle des Menschen um den Menschen zu beschreiben, ändern sich, der Mensch bleibt aber derselbe.<br />
Die einzige Chance ist die Erkenntis, dass der Mensch sich selber ein Korsett von Rahmenbedingungen schnürt, die ihn in seiner Freiheit zwar einschränkt und deshalb gleichzeitig die Konsequenzen dieser eingeschränkten Freiheiten verhindert. Dass dieser Prozess ein steiniger ist, ist wohl unbestritten&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kommentar zu Die ewige Mär des «ewigen» Wachstums von Thomi</title>
		<link>http://www.die-plattform.ch/2013/03/die-ewige-mar-des-ewigen-wachstums/#comment-132492</link>
		<dc:creator>Thomi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 11:36:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vielleicht hast du ja recht, dass der Artikel sich nicht allzuviel Mühe gibt, technisch korrekt zu sein. Doch genau das ist das Problem Sämi:
Dürfen denn nur noch die Technokraten unsere Welt erklären? Der Artikel auf &quot;Die Zeit&quot; beleuchtet die Problematik aus einer intuitiven, unakademischen Perspektive. Darin liegt auch die Stärke des Artikels: Es braucht kein Wirtschaftsstudium oder irgendwelche Kenntnisse vom BIP, damit man den Überflüss und die steigenden Produktionsraten kritisieren darf.
Zudem versucht der Artikel ja vorallem die beiden Stereotypen aus dem 19. Jh. und denjenigen aus dem 21. Jh. zu vergleichen. Ich hoffe doch, dass man diesen Überfluss anprangern darf...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht hast du ja recht, dass der Artikel sich nicht allzuviel Mühe gibt, technisch korrekt zu sein. Doch genau das ist das Problem Sämi:<br />
Dürfen denn nur noch die Technokraten unsere Welt erklären? Der Artikel auf &#8220;Die Zeit&#8221; beleuchtet die Problematik aus einer intuitiven, unakademischen Perspektive. Darin liegt auch die Stärke des Artikels: Es braucht kein Wirtschaftsstudium oder irgendwelche Kenntnisse vom BIP, damit man den Überflüss und die steigenden Produktionsraten kritisieren darf.<br />
Zudem versucht der Artikel ja vorallem die beiden Stereotypen aus dem 19. Jh. und denjenigen aus dem 21. Jh. zu vergleichen. Ich hoffe doch, dass man diesen Überfluss anprangern darf&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kommentar zu Die ewige Mär des «ewigen» Wachstums von Sämi</title>
		<link>http://www.die-plattform.ch/2013/03/die-ewige-mar-des-ewigen-wachstums/#comment-132368</link>
		<dc:creator>Sämi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 17:19:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Artikel geht das Thema Wachstum meiner Meinung zu banal an. Erstens heisst Wachstum nicht, dass man in Zukunft einfach bspw. über die doppelte Menge an Güter verfügt. Zweitens ist das &quot;Wachstum&quot; meist eine Grösse, die aus dem BIP eines jeweiligen Landes berechnet wird, welches wiederum eine extrem ungenaue Grösse ist, von einigen Ökonomen sogar sehr verpöhnt. Hierzu zwei Beispiele: 
1. Erfolgt eine Naturkatastrophe und Infrastuktur muss wieder aufgebaut werden, so erlebt das BIP in diesem Jahr einen Sprung, da besonders viele Ausgaben/Investitionen getätigt werden (evtl. finanziert durch Verschuldung im Ausland). Auch Rüstungsausgaben/ -produtionen schlagen sich positiv im BIP eines Landes nieder, wobei deren Wachstumspotenzial angezweifelt werden dürfte.
2. Bezahlte man noch vor 10 Jahren für einen Labtop ein halbes Vermögen, so ist dies heute weit weniger, dafür bekommt man eine weiss-nicht-wie-viel (aber verdammt viel) schnellere und bessere Machine. Dies, obwohl durchaus als Fortschritt und Wachstum zu bezeichnen, sickert nicht bis zur Flussgrösse des BIP durch. 
Des Weiteren sind statistische Fehler bei der Berechnung des BIP&#039;s nicht auszuschliessen. 

Es muss nun angefügt werden, dass der Vergleich zweier prozentualen BIP-Zunahmen für den Beleg eines sich verlangsamenden Wachstums vermessen und hochgradig inkorrekt ist. Wachstum ist schwer zu greifen. 

Auch Kant appelierte an die Vernunft, doch war er sich zumindest bewusst, was für Schwierigkeiten der Mensch hat, sich dieser zu unterordnen. Des Weiteren sind wir vernünftige Wesen weit davon entfernt, ein a priori geltendes Gesetz zu verstehen, geschweige denn zu befolgen. An die Vernunft zu appelieren ist sicherlich nicht vermessen, in Anbetracht der uns bevorstehenden Herausforderungen, jedoch ist der homo oeconomicus keine erfundene Geschichte, wohl aber eine überspitzt formulierte Allegorie auf den Menschen. Wer behauptet der Mensch sei ein homo oeconomicus hat von Tuten und Blasen keine Ahnung. Wer denkt der Mensch sei das Gegenteil vom homo oeconomicus und dabei jegliche Eigenschaften, die in der Realität zu erkennen sind und die der homo oeconomicus überspitzt darstellt, negiert, der hat von Tuten und Blasen etwa gleich wenig Ahnung. 

&quot;Steigende Produktivität = mehr Kosum = mehr Schulden&quot; ist eine doch sehr gewagte Aussage, die ich so nicht unterschreiben würde. 

Die Diskussion über verträgliches, nachhaltiges, überhaupt nötiges, vernünftiges Wachstum muss geführt werden, jedoch auf einer korrekten und objektiven Ebene, auf der plakative Statements und früh-pupertäre Forderungen nach mehr Vernunft von allen keinen Platz haben.

Und warum muss der letzte Satz in englisch geschrieben sein?? Damn it!!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Artikel geht das Thema Wachstum meiner Meinung zu banal an. Erstens heisst Wachstum nicht, dass man in Zukunft einfach bspw. über die doppelte Menge an Güter verfügt. Zweitens ist das &#8220;Wachstum&#8221; meist eine Grösse, die aus dem BIP eines jeweiligen Landes berechnet wird, welches wiederum eine extrem ungenaue Grösse ist, von einigen Ökonomen sogar sehr verpöhnt. Hierzu zwei Beispiele:<br />
1. Erfolgt eine Naturkatastrophe und Infrastuktur muss wieder aufgebaut werden, so erlebt das BIP in diesem Jahr einen Sprung, da besonders viele Ausgaben/Investitionen getätigt werden (evtl. finanziert durch Verschuldung im Ausland). Auch Rüstungsausgaben/ -produtionen schlagen sich positiv im BIP eines Landes nieder, wobei deren Wachstumspotenzial angezweifelt werden dürfte.<br />
2. Bezahlte man noch vor 10 Jahren für einen Labtop ein halbes Vermögen, so ist dies heute weit weniger, dafür bekommt man eine weiss-nicht-wie-viel (aber verdammt viel) schnellere und bessere Machine. Dies, obwohl durchaus als Fortschritt und Wachstum zu bezeichnen, sickert nicht bis zur Flussgrösse des BIP durch.<br />
Des Weiteren sind statistische Fehler bei der Berechnung des BIP&#8217;s nicht auszuschliessen. </p>
<p>Es muss nun angefügt werden, dass der Vergleich zweier prozentualen BIP-Zunahmen für den Beleg eines sich verlangsamenden Wachstums vermessen und hochgradig inkorrekt ist. Wachstum ist schwer zu greifen. </p>
<p>Auch Kant appelierte an die Vernunft, doch war er sich zumindest bewusst, was für Schwierigkeiten der Mensch hat, sich dieser zu unterordnen. Des Weiteren sind wir vernünftige Wesen weit davon entfernt, ein a priori geltendes Gesetz zu verstehen, geschweige denn zu befolgen. An die Vernunft zu appelieren ist sicherlich nicht vermessen, in Anbetracht der uns bevorstehenden Herausforderungen, jedoch ist der homo oeconomicus keine erfundene Geschichte, wohl aber eine überspitzt formulierte Allegorie auf den Menschen. Wer behauptet der Mensch sei ein homo oeconomicus hat von Tuten und Blasen keine Ahnung. Wer denkt der Mensch sei das Gegenteil vom homo oeconomicus und dabei jegliche Eigenschaften, die in der Realität zu erkennen sind und die der homo oeconomicus überspitzt darstellt, negiert, der hat von Tuten und Blasen etwa gleich wenig Ahnung. </p>
<p>&#8220;Steigende Produktivität = mehr Kosum = mehr Schulden&#8221; ist eine doch sehr gewagte Aussage, die ich so nicht unterschreiben würde. </p>
<p>Die Diskussion über verträgliches, nachhaltiges, überhaupt nötiges, vernünftiges Wachstum muss geführt werden, jedoch auf einer korrekten und objektiven Ebene, auf der plakative Statements und früh-pupertäre Forderungen nach mehr Vernunft von allen keinen Platz haben.</p>
<p>Und warum muss der letzte Satz in englisch geschrieben sein?? Damn it!!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Aus dem Leben: Mittagstisch von eva</title>
		<link>http://www.die-plattform.ch/2012/12/aus-dem-leben-mmmhh-mittagstisch/#comment-116073</link>
		<dc:creator>eva</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Dec 2012 21:39:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[mittagstisch?! wenn das mal nicht abendessen ist, ihr plöffsäcke]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>mittagstisch?! wenn das mal nicht abendessen ist, ihr plöffsäcke</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Aus dem Leben: Mittagstisch von donat</title>
		<link>http://www.die-plattform.ch/2012/12/aus-dem-leben-mmmhh-mittagstisch/#comment-116071</link>
		<dc:creator>donat</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Dec 2012 21:37:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ai que bonito, hip hip walrus!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ai que bonito, hip hip walrus!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu SchulleiterInnen im Spannungsfeld von Thomi</title>
		<link>http://www.die-plattform.ch/2012/11/schulleiterinnen-im-spannungsfeld/#comment-109549</link>
		<dc:creator>Thomi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Nov 2012 23:04:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Toller Input. Herzlichen Dank]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Toller Input. Herzlichen Dank</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Über Grosskonzerne und die Situation des schweizerischen Proletariats von Heiri</title>
		<link>http://www.die-plattform.ch/2012/09/uber-grosskonzerne-und-die-situation-des-schweizerischen-proletariats/#comment-89896</link>
		<dc:creator>Heiri</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2012 12:12:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Erfrischender Beitrag, dessen Autor noch nicht vom neoliberalistisch-ideologischen Spiel geblendet wurde, bei dem das differenzierte Denken dazu benutzt wird, jegliches allgemeine Denken auszuschalten und darauf zu beharren, dass wir längst in einer &quot;postmodernen&quot;, identitätspolitischen Lifestyle-Gesellschaft leben, wo es darum geht, konkrete Lösungen für noch konkretere Probleme zu finden (à la &quot;wir leben in Wahrheit nicht mehr in einer antagonistischen Gesellschaft, marxistische Erklärungen greifen zu kurz, wir müssen jeder noch so kleinen Gruppe ihre lokalpolitisch verhandelbaren Bedürfnisse gewähren&quot;), sondern die guten alten Begriffe von &quot;Arbeiterklasse&quot; etc. benutzt, um wieder einmal darauf aufmerksam zu machen, dass man auch entgegen aller Versuche der Mächtigen, die Arbeiterklasse in heterogene Minderheiten zu spalten, auf den &quot;Hauptwiderspruch&quot; zurückkommen kann und diesen, natürlich wieder unter Zuhilfenahme von differenziertem Denken, heute reformulieren kann und soll.

Was mir aber angesichts des noch jungen Alters des Autors stärker ins Auge fiel, ist, dass dieser Beitrag mehr Stringenz und Sinn für argumentatives Schreiben besitzt, als so manche lokale Blogs von Freisinnigen, die, sich in bereits älteren Semestern befindend, versuchen, über &quot;Linke Tagträumerei&quot; zu spotten, wie beispielsweise Maurus Zeiers &quot;liberaler&quot; Blog (http://mauruszeier.ch/). Spotten ist hier in der Tat angebracht, da dort beispielsweise in einem Artikel über die Zwischennutzung von leerstehenden Gebäuden wortwörtlich steht: &quot;Die Forderungen jedoch sind derart jenseits unserer Gesellschaft, dass dieser Artikel auch unter Satire gehen könnte&quot;. Da man jedoch die auch nur schon ansatzweise versuchte argumentative Widerlegung dieser Forderungen, die man von einem Blog, der den Anspruch erhebt, &quot;gewohnt kritisch&quot; zu sein, erwarten könnte, vergebens sucht, bleiben solche Beiträge unter Hochschulniveau und sollten (natürlich zum Vorteil des ansonsten lächerlich erscheinenden Autors) vorerst noch unpubliziert bleiben.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erfrischender Beitrag, dessen Autor noch nicht vom neoliberalistisch-ideologischen Spiel geblendet wurde, bei dem das differenzierte Denken dazu benutzt wird, jegliches allgemeine Denken auszuschalten und darauf zu beharren, dass wir längst in einer &#8220;postmodernen&#8221;, identitätspolitischen Lifestyle-Gesellschaft leben, wo es darum geht, konkrete Lösungen für noch konkretere Probleme zu finden (à la &#8220;wir leben in Wahrheit nicht mehr in einer antagonistischen Gesellschaft, marxistische Erklärungen greifen zu kurz, wir müssen jeder noch so kleinen Gruppe ihre lokalpolitisch verhandelbaren Bedürfnisse gewähren&#8221;), sondern die guten alten Begriffe von &#8220;Arbeiterklasse&#8221; etc. benutzt, um wieder einmal darauf aufmerksam zu machen, dass man auch entgegen aller Versuche der Mächtigen, die Arbeiterklasse in heterogene Minderheiten zu spalten, auf den &#8220;Hauptwiderspruch&#8221; zurückkommen kann und diesen, natürlich wieder unter Zuhilfenahme von differenziertem Denken, heute reformulieren kann und soll.</p>
<p>Was mir aber angesichts des noch jungen Alters des Autors stärker ins Auge fiel, ist, dass dieser Beitrag mehr Stringenz und Sinn für argumentatives Schreiben besitzt, als so manche lokale Blogs von Freisinnigen, die, sich in bereits älteren Semestern befindend, versuchen, über &#8220;Linke Tagträumerei&#8221; zu spotten, wie beispielsweise Maurus Zeiers &#8220;liberaler&#8221; Blog (<a href="http://mauruszeier.ch/" rel="nofollow">http://mauruszeier.ch/</a>). Spotten ist hier in der Tat angebracht, da dort beispielsweise in einem Artikel über die Zwischennutzung von leerstehenden Gebäuden wortwörtlich steht: &#8220;Die Forderungen jedoch sind derart jenseits unserer Gesellschaft, dass dieser Artikel auch unter Satire gehen könnte&#8221;. Da man jedoch die auch nur schon ansatzweise versuchte argumentative Widerlegung dieser Forderungen, die man von einem Blog, der den Anspruch erhebt, &#8220;gewohnt kritisch&#8221; zu sein, erwarten könnte, vergebens sucht, bleiben solche Beiträge unter Hochschulniveau und sollten (natürlich zum Vorteil des ansonsten lächerlich erscheinenden Autors) vorerst noch unpubliziert bleiben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Handelware Mensch von Gianni</title>
		<link>http://www.die-plattform.ch/2012/09/handelware-mensch/#comment-87690</link>
		<dc:creator>Gianni</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2012 14:38:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Doris Fiala war Präsidentin der Migrations-und Flüchtlingskommission im Europarat in Strassburg. Soviel zu Vorurteilen...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Doris Fiala war Präsidentin der Migrations-und Flüchtlingskommission im Europarat in Strassburg. Soviel zu Vorurteilen&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Handelware Mensch von Thomi</title>
		<link>http://www.die-plattform.ch/2012/09/handelware-mensch/#comment-86552</link>
		<dc:creator>Thomi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2012 21:11:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.die-plattform.ch/?p=2467#comment-86552</guid>
		<description><![CDATA[Und was genau hat Doris Fiala an der Veranstaltung verloren?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und was genau hat Doris Fiala an der Veranstaltung verloren?</p>
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	</item>
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