“Umkämpfte Räume” und “Räume mit Herz” auf den Citizen Art Days @ Arbeitswelt der Geographie

[...]Dass es aber Menschen gibt, die mit den aktuellen Entwicklungen in Städten nicht einverstanden sind und sich zur Wehr setzen, ist nichts Neues mehr. “Ein Recht auf Stadt” ist eine internationale Bewegung geworden, denen Menschen jeder couleur angehören und sich für einen selbst gestalteten Raum einsetzen. Seit den 1990ern ist ein starker Wiederanstieg der Bewegung zu verzeichnen. Dem liegt zu Grunde, dass Exklusionen innerhalb der Stadt zugenommen haben. Stärker als vor 40 Jahren seien Ungleichheiten in der Stadt zu spüren, so die Autoren Gebhardt und Holm. Sie sprechen sogar von einer „Gewalt, die von städtischen Entwicklungen heute auf marginalisierte BewohnerInnen und NutzerInnen der Städte weltweit ausgeht“ (Gebhardt, Holm 2011, 21). Möglichkeiten zur Teilhabe an der Stadtgesellschaft sowie ihrer Ressourcen sind nicht für jeden gleich. (s. Gebhardt, Holm 2011, 8ff)[...]

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