Der Arzt ist per se ein apolitisches Wesen: Er sieht die Probleme des Einzelnen und fühlt sich verpflichtet dem Kranken zu helfen. Was in der übergeordneten Politik passiert, dafür interessiert er sich oft viel zu wenig. Aber gerade er wäre in der Position eine Brücke zu schlagen zwischen den Bedürfnissen des Einzelnen und den Anforderungen dafür an das System.
Diese Erkenntnis hatte schon der Ur- und Überarzt Virchow und marschierte deshalb im 19. Jhd. in den deutschen Bundestag und warb für eine Intervention des Staates zur Eindämmung der Ausbreitung der Tuberkulose. Tuberkulose sei eben nicht nur eine Krankheit des Einzelnen, sondern eine Krankheit einer Gemeinschaft.
Heute ist die Tuberkulose zwar nicht besiegt, aber immerhin konnte man ihre verheerende Ausbreitung in Europa eindämmen.
In unserem Gesunheitssystem gibte es zur Zeit auch Krankheiten, die sich immer weiter verbreiten und deren Ausdehnung wir gemeinsam bekämpfen müssen!
Ich selber arbeite erst seit kurzer Zeit in unserem Gesundheitssystem und sehe hier in den Spitälern alltäglich wie sich Ärzte und Ärztinnen jeden Tag für Ihre Patienten aufopfern, unentgeltliche Überstunden leisten und knallhart ihren Job über ihr Privatleben stellen. Die Begründung ist sehr oft, dass diese Arbeit eben gemacht werden muss, denn es gibt ja zu wenig Personal um natürliche auftretende Engpässe abzudecken. Das stimmt, es gibt wirklich zu wenig Ärzte in der Schweiz, und dies obwohl ein Grossteil unserer Stellen bereits mit ausländischen Personal abgedeckt wird!
Endlich haben es aber ein paar mutige Bürger gewagt, dieses Problem in Angriff zu nehmen!
Die Initiative «Mehr Ausbildungsplätze in der Humanmedizin -Stopp dem drohenden Ärztemangel!» versucht dieses Problem an der Wurzel zu beheben und die Kantone zu verpflichten, mehr Ärzte auszubilden.
Bitte lest euch die Kurze Zusammenfassung auf der Webseite durch und nehmt euch die Zeit einen Unterschriftenbogen auszudrucken, zu unterschreiben und abzuschicken.
Es geht nicht nur um die Zukunft der Ärzte sonder auch um die Zukunft des Gesundheitsystems!!
Dieser Artikel von Thomas Münger aus dem Jahre 2011 veranschaulicht, wozu die Offshore-Firmen im Zusammenhang mit dem Rohstoffhandel dienen und wie Geschäftsleute als Mittelmänner eingesetzt werden um schmutzige Geschäfte zu tätigen (Siehe Beitrag vom 6.April 2013).
Ein Beispiel aus der Demokratischen Republik Kongo (Zum Artikel auf Tagesanzeiger.ch)
Vor einigen Tagen ist bekannt geworden, wie die diesjährige Route des «Tanz dich frei»-Festes, das diesmal am 25. Mai stattfinden wird, aussieht. Die Stadt Bern rät von einer Teilnahme dazu ab. Daran schon einmal teilgenommen hat Aron Hürliman, seinerseits Student an der philosophisch-historischen Fakultät in Bern. Das kreative und laute Strassenfest findet dieses Jahr bereits zum dritten Mal statt. Zu diesem Anlass möchten wir euch den «Erlebnisbericht» von Aron Hürlimann,nicht vorenthalten. Er ist Luzerner und berichtet hier von seinen letztjährigen Erfahrungen am «Tanz dich frei». Ein lohnenswertes Zeitdokument.
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Blickt man sich in der neueren Geschichte der Kapitaldiktatur um, so müssen wir uns am 1. Mai folgendes fragen:
Warum wurde die Ungleichverteilung sowohl der Vermögen als auch der Einkommen in der Schweiz in den letzten 30 Jahren immer krasser?
Warum gibt es in Spanien, Europas zweitgrösster Volkswirtschaft eine Jugendarbeitslosenquote von 55 Prozent, Tendenz steigend?
Warum verdienen in der Schweiz rund 400 000 Leute weniger als 4 000 Franken?
Warum können viele Mittelstandsfamilien plötzlich anfallende, ausserordentliche Rechnungen, etwa Zahnarztrechnungen kaum noch ohne Kreditaufnahme oder Verschuldung bezahlen?
Wo sind die Investitionen geblieben, die uns der Kapitalismus versprach?
Die Mächtigen und Reichen unseres Systems investieren nur dort, wo es noch mehr zu holen gibt. Es ist die Perversion eines Wirtschaftssystems, das nur mit zwanghaftem Wachstum überleben kann und Renditesteigerung um jeden sozialen Preis vorantreibt.
Doch wollen wir das? Können wir das wollen?
Am Donnerstagmorgen enthüllte die britische Zeitung “the guardian” erstmals die Geheimnisse des Offshore Netzwerkes. Die Enthüllung des Netzwerkes zeigt, in welcher Art und Weise vermögende Personen ihr Reichtum in Steurparadiesen seit Jahren mittels Briefkastenfirmen und Kapitalfonds verstecken und so den inländischen Fiskus umgehen konnten. Die politisch mitte-links ausgerichtete Zeitung, konnte in Zusammenarbeit mit BBC Panorma tausende von Daten auswerten, welche die nebulösen Machenschaften und das kriminelle Offshore-Netzwerk aufdecken. Die Daten, die dazu verwendet wurden, gelangten durch das in Washington basierte ICIJ (International Consortium of Investigative Journalists) an grösserere Zeitungenverlage.
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Vorab: Der vom Bundesrat veröffentlichte Bericht zum Rohstoffhandelplatz Schweiz ist enttäuschend und absolut unzulänglich.
Zwar werden im Bericht sowohl die grosse wirtschaftliche Bedeutung als auch die Problemfelder der in der Schweiz angesiedelten Rohstoff-Riesen genau beschrieben und nachgezeichnet. An klaren verbindlichen Vorschriften, welche die ausbeuterischen und verantwortungslosen Geschäftspraktiken dieser Rohstoffkonzerne verunmöglichen würden, fehlt es hingegen gänzlich.
Es erstaunt schon, dass der Bericht, der in Zusammenarbeit von 3 Departementen (EDA, EFD, WBF) erstellt worden ist, weder neues Datenmaterial, noch klare Angaben zu den Steuereinnahmen aus dem Rohstoffsektor aufweist. Dies obwohl die Erstellung des Berichts angeblich monatelange Recherchen in Ansprch genommen haben soll. Wie mittlerweile jeder weiss, sind in der Schweiz viele und vor allen Dingen die prominentesten, da umsatzstärksten, Rohstoffhändler ansässig. So etwa Glencore, Gunvor, Mercuria, Vitol, aber auch der Bergbaukonzern Xstrata, der vor kurzem mit Ivan Glasenbers Glencore fusioniert hatte oder das Ölförderunternehmen Transcocean. All diesen Unternehmen gemeinsam ist, dass sie während vieler Jahre unbehelligt und im Schatten der öffentlichen Beachtung Gewinne in astronomischer Höhe einfuhren. Man arbeitete diskret und mied es tunlichst, Aufmerksamkeit auf seine Tätigkeiten und Machenschaften zu lenken, was auch sehr lange Zeit gut funktionierte. Falls doch mal Unangenehmes und reputationsschädigendes an die Öffentlichkeit gelangte, so wurden die «hauseigenen» Anwälte jeweils schnell eingeschaltet. Oder man instrumentalisierte die örtliche Polizei und damit indirekt den ausgebeuteten Staat, indem man gerade Rohstoffe abbaute. So etwa in Peru, als man Aufständische, die sich gegen die rücksichtslose und dreiste Ausbeutung der «Neokolonialisten» protestierend zur Wehr setzten, einfach gewaltsam niederschlagen liess.

Lucerne accueille chaque année la plus grande bourse aux armes du pays. Petit tour d’horizon de cet événement, où les passionnés se disent loin des clichés de films de guerre.
Chaque année, la bourse aux armes (Waffen-Sammlerbörse) de Lucerne attire 9000 visiteurs. La manifestation, qui anime le Centre d’exposition de l’Allmend, draine des exposants et des curieux venus de toute la Suisse, mais aussi hors des frontières.
Fiers d’en annoncer la 39e édition, les organisateurs précisent qu’il s’agit de la plus ancienne et de la plus importante bourse aux armes du pays. «Mythique», «bénéficiant d’une aura toute particulière», la bourse présente les armes sous leur meilleur aspect. Mais quelques indices viennent assez vite rappeler que le sujet de fond est sensible.
Plusieurs patrouilles de police quadrillent l’événement, la prise de photo y est interdite sauf exception et la méfiance à l’encontre des journalistes palpable. Malgré tout, l’envie de présenter leur point de vue, d’expliquer qu’ils n’ont «rien à voir avec les dérives exposées dans les journaux», a délié les langues de plusieurs participants. Le tout dans une ambiance de kermesse, avec des cliquetis d’armes en bruit de fond.
«Mit einem schlechten Gewissen lebt es sich leichter als mit einem schlechten Ruf.» Nach diesem Motto zieht der US-Früchte- und Obstgrosskonzern Dole Food Company gegen den schwedischen Filmemacher Fredrik Gertten und dessen Film «Bananas!» ins Feld.
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